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Bretagne: Lohnt sich ein Urlaub?



 
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Penshell




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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 42
Wohnort: 72768 Reutlingen

BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 17:21    Titel: Bretagne: Lohnt sich ein Urlaub? Antworten mit Zitat

Im Sommer werden wir unseren Urlaub in Tregastel-Plage, Bretagne verbringen. Da ich von vielen Sammlern gehört habe dass die Bretagne ein Eldorado für uns Schneckenfreaks ist wollte ich mir mal einige Tipps von euch anhören. Wer war schonmal in der Bretagne zum sammeln (besonders in der Gegend um Tregastel)...?? Mit welchen Arten kann ich zu 100 % rechnen? Gibt es häufig Beifang den man durchsuchen kann? Findet man lebendige, vergrabende Bivalven bei Ebbe?
Wie sieht es mit Ocenebra erinacea und Calliostoma zizyphinum aus? Findet man die eher selten oder kann man mit schönen lebendigen Exemplaren rechnen?

Würde mich über Tipps und Erfahrungsberichte sehr freuen!! Sehr glücklich Sehr glücklich

Gruß an alle,
Andi
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Ingo




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 15.01.2011, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo penshell,
natürlich kannst du jede Menge Schalen in der Bretagne finden: guck mal in die CC-Mitteilungen Heft 10, Januar 2009. Abgesehen davon hilft: Tide-Tables kennen, also Voll- und Neumondebben nutzen, für zyziphinum große locker aufliegende Steine wälzen oder unter Überhänge schauen (alles bei Ebbe). In Häfen an den möglichst abstoßendsten Ecken herumsuchen oder natürlich Fischer fragen, ob man auf deren Trawler mit raus fahren darf- vorher: Mittel gegen Seekrankheit. Dafür sind tolle Funde möglich. Aber Spülsäume und Sandflächen bergen natürlich auch einiges. Ansonsten hilft immer: kleine Erwartungen und langsam schnorcheln. Berichte mal, was es zu finden gab...
Viel Erfolg!
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Penshell




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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 42
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BeitragVerfasst am: 17.01.2011, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

OK, mach ich, danke für die Tipps!! Sehr glücklich
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Roland




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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 45
Wohnort: 24119 Kronshagen

BeitragVerfasst am: 13.02.2011, 13:36    Titel: Tregastel war ziemlich hübsch... Antworten mit Zitat

Hallo Penshell,
vor knapp 3 Jahren war ich mit meiner Familie an einem Sonntag in Tregastel. Große bis sehr große Steine (auch bei den Leuten im Vorgarten!) machten das Städtchen sehr interessant. Zum intensiven Schneckensammeln bin ich leider nicht gekommen. Dem äußeren Anschein nach gab es nichts Außergewöhnliches (Patella, Littorina, Nucellla...) Aber wenn du etwas intensiver suchst entsprechend Ingos Ratschlägen, wirst du sicher etwas Interessanteres finden! Die ganze Küste der Bretagne ist schön und lohnenswert, im Süden etwas mehr als im Norden! Anbei ein paar Fotos aus Tregastel...
Schönen Urlaub wünscht
Roland
http://img683.imageshack.us/i/impressionen.jpg/
_________________
Roland Hoffmann
Marginellas & alle anderen
marginelliform@kabelmail.de
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Penshell




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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 42
Wohnort: 72768 Reutlingen

BeitragVerfasst am: 13.02.2011, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roland,
danke für die Infos...
Gruß,
Andi
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Penshell




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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 42
Wohnort: 72768 Reutlingen

BeitragVerfasst am: 18.08.2011, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

letzte Woche bin ich aus der Bretagne zurückgekommen. Ich war mit der Reise sehr zufrieden (sowohl sammeltechnisch als auch anderweitig...) und aus meiner Sicht hat es sich gelohnt. Bei Ebbe habe ich unweit von unserem Ferienhaus schöne Littorina obtusata, L. littorea, L. compressa, sehr große Monodonta lineata und einige Bivalven (Tapes, Cerastoderma...) gefunden. In einer Ecke dann auch eine leeres Gehäuse von Laevicardium crassum.
Calliostoma zizyphinum (fehlte in meiner Sammlung noch komplett) und Ocenebra erinaceus wollte ich unbedingt finden. Leider sah es in der ersten Woche ziemlich schlecht damit aus. Ein totes Exemplar von C. zizyphinum war dann aber schonmal ein Hinweis darauf, dass es die Art wohl irgendwo im Umkreis geben muss. An einem anderen Strand, weiter westlich, bin ich dann endlich auf die ersehnten Exemplare gestoßen. Ganz unscheibar unter den rosa Granitplatten. An der selben stelle fand ich dann auch noch die zweite gesuchte Art, O. erinaceus (allerdings nur ein eiziges Exemplar) sowie einige schöne Nucella lapillus und Nassarius reticulatus. Patella vulgata gabs überall in Scharen. Leider gab es im Umkreis keine wirklich bedeutenden Fischerhafen, aber die kleinen Fischerboote im Hafen von Ploumanac'h schienen mir auch einen Besuch wert. Außer ein paar Halbschalen von Pecten maximus gabs aber absolut nichts zu finden. Schade! Nachdem ich in Südfrankreich bereits einige Haliotis tuberculata lamellosa gefunden hatte suchte ich bei den Fischhändlern nach H. tuberculata. Leider war wohl grade nicht Saison dafür und ich konnte nirgendwo welche entdecken. Als ich am letzten Tag unseres Aufenthaltes in eine Laden kam, der sogar einige Sammlerconchylien führte (zwar mit Fundaten, aber nichts besonderes und recht teuer) sah ich die Ormeaux überall im Laden als Dekoration herumliegen. Als ich nach dem Preis fragte und der Dame erklärte, dass ich Sammler bin und nach den Haliotis gesucht habe, schenkte sie mir kurzerhand zwei schöne große Exemplare. Mir waren die Franzosen schon immer sympatisch, aber dass verstärkt den Eindruck natürlich Smilie

Ein Besuch im Muschelmuseum von Lezardrieux lohnt sich in jedem Fall auch. Es zeigt einen schönen Überblick über die bekanntesten Familien und über die Molluskenfauna der Bretagne. Mit der Unterstützung von Somwang Patamakanthin, der ja bereits in zwei sehr schöne Museen in Phuket und Bangkok eröffnet hat, wurde auch dieses Museum zu einem Erfolg.

@Herr Kurtz, ohne Ihren Bericht in den CC-Mitteilungen hätte ich die Calliostomas wohl nie gefunden, Danke!!!!!!!!! Und selbstverständlich auch nochmals Vielen Dank an Herrn Hoffmann für die Tipps!!

Gruß,
Andreas

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Reise, Urlaub



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